Kampf mit einem Holzriesen

Fasnachtsmontag - Beinahe ein Jahr nach der Wurzelausgrabung und wir haben noch lange nicht genug vom Kampf mit der Natur, jetzt wird wieder das Zimmermannsbeil ausgegraben. Erneut Rüsten wir uns mit mit Keil & Schlegel, verschiedenen Äxten und sogarMotorsäge samt Schutzausrüstung.

Unser Gegner liegt zwar scheinbar wehrlos da in drei Stücke geteilt, doch sein Kern hat über Jahrzehnte zu diesem zähen Buchenholz heranreifen können. Dieser alte Baum hat schon vielen Mächten getrotzt, Kälte Trockenheit und Sturm haben seinen Körper geschmiedet.
Ein Riss an der Stirnseite erkennen wir als Schwachstelle, da können wir die Alukeile Ansetzen. Schlag um Schlag vergrössert sich der Spalt doch bald sind die Alle Keile Samt Spaltaxt vom Stamm geschluckt. Diesen zähen Riesen können wir nur mit seinen eigenen Waffen schlagen, also fertigen wir grössere Keile aus Buchenholz und befreien mühsam die Alukeile.
So langsam stecken wir fest, zur Wurzel hin wird der Stamm immer zäher und der Spalt bewegt sich keinen Zentimeter mehr. Wir sehen nur noch eine Lösung: Die Motorsäge kommt zum Einsatz, der Stamm wird von unten dem Spalt nach geschlitzt. Lärm & Gestank setzen uns zu, das ungedämpfte beben des Motors dringt Alexander in die Knochen. Endlich ist der Stamm aufgeschlitzt und weitere Buchenkeile können eingeschlagen werden.
Gestärkt durch Risotto&Gemüse gehen wir am Nachmittag noch ein mal ans Werk. Ein weiser Holzrücker gibt uns den Tipp den Stamm in der Mitte zu halbieren, nachdem er uns erklärt, dass er die Stämme mit seiner Seilwinde erst bewegen kann wenn sie gespalten sind und der Boden wieder trockener ist.
Gesagt - getan, noch einmal ertönt der Schlachtruf der Motorsäge und weiter geht es mit Keilen.

 

 

 

 

 

Buchenkeil wird zwischen Buchenkeil gehauen, der Stammesschlund öffnet sich weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie weit noch?

 

 

 

 

 

 

 

Basil, der alte Hochstapler treibt es wieder mal auf die Spitze...

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt kann der Zappi zum Einsatz kommen:
(Man beachte die schwebenden Buchenkeile im Hintergrund)

 

 

 

 

 

 

 

und wir erfreuen uns an unserem Tagwerk, nun können wir siegreich Heimkehren...
Man kann es erahnen, aus dieser Buche sollen ein paar schöne Bänkli entstehen.